Tiramisu mal anders – Cola Bottle

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Es gibt sie auch in meiner Familie, diese ewigen Tortenverweigerer… Verstehe ich nicht. Wie kann man Torte nicht mögen. Tiramisu geht dann doch. Und ich wollte ohnehin mal diese Schoko-Colaflasche  ausprobieren.

Also, die Anleitung spare ich mir… die könnt ihr im Internet auf Sally’s Blog nachlesen bzw. als Youtube Video anschauen.

2 Tipps: Schokolade unbedingt temperieren und ich bin mit 500g Kuvertüre ausgekommen

Im Prinzip funktioniert es ganz einfach: Colaflasche austrinken, mit Schere halbieren, mit Klebeband wieder zusammenenfügen, temperierte Schokolade einfüllen, Schokolade durch ständiges Bewegen verteilen, wenn das ganze erstarrt ist aus der Form holen, Türe reinschneiden, Tiramisu rein schichten, Türe wieder reinkleben, kühlen, verzieren, servieren, verspeisen…

Ich habe ein Tiramisu mit Yoghurt, Qimiq und Mascarpone gemacht (einmal für Kinder und einmal für Erwachsene). Das Rezept habe ich auf meine Rezeptseiten gestellt.

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und hier noch ein Foto vom Anschnitt…

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Selbstgemachte Glückskekse – Alles Gute für 2017

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Auch heuer habe ich mir wieder Gedanken gemacht, welche Glücksbringer von mir verteilt werden. Und dann habe ich bei Depot Glückskekse entdeckt – da dachte ich mir, das muss man doch auch selber machen können.  Also – „Glückskekse selber machen“ gegoogelt. Unzählige Resultate erhalten.

Vor Weihnachten habe ich dann meinen ersten Versuch gestartet. Es ging leider nicht gut aus – da hab ich mich wiedermal geärgert. Zwei verschiedene Rezepte habe ich probiert… Ein ganzer vertaner Nachmittag, die Zutaten alle beim Teufel und kein Ergebnis – AAAAAHHHHHH! Also: Finger verbrannt, Kekse werden nicht hart, Zettel werden ganz fettig oder kleben fest, Kekse brechen (da länger gebacken), Form stimmt nicht, Kekse zu groß für die gekauften Folienbeutel, Rand ist ausgefranst, …

Aber so ein paar Rückschläge spornen mich noch mehr an. Also habe ich nach Weihnachten noch einen Versuch gestartet und ja, so habe ich mir meine Glückskekse vorgestellt – knackig, lecker, schön geformt. Und ich möchte euch gern hier mein Rezept bereitstellen und euch Tipps geben, wie es funktioniert. Eines vorweg: die Glückskeksproduktion ist nur für diejenigen geeignet, die auch ein bisschen heiß anfassen können.

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Das Rezept ist von einer amerikanischen Homepage (http://www.thesemisweetsisters.com) – ich habe es mal eingedeutscht. Und es hat toll funktioniert – ohne Ärgern, ohne Zwischenfälle.

Zutaten (für ca. 25 Stück mit 7 cm Durchmesser):
2 Eiweiße
1 Prise Salz
1/2 TL Vanillearoma (Alternativ auch 1 Pkg. Vanillezucker)
35g Speiseöl (bei mir: Maiskeimöl)
3 TL Wasser
100g Mehl
75g Puderzucker
4g Maisstärke (Maizena)
25 Stk beschriftete, gefaltete Zettel (ca 1×7 cm)

Zubereitung:
Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze vorheizen). Eiweiße mit Salz schaumig rühren (es soll noch relativ flüssig sein und kleinere Blasen haben – zwischen 30 Sekunden und 1 Minute etwa mit dem Handrührgerät mixen). Mehl, Puderzucker und Maisstärke miteinander versieben. Zum Eiweiß, das Vanillearoma, das Öl und das Wasser zugeben und miteinander gut verrühren. Mehl-, Stärke-, Puderzuckergemisch zum Eiweißgemisch geben und gut vermengen. Der Teig sollte zähflüssig (ähnlich wie Honig) sein.

Auf ein Backblech mit Silikonbackmatte die Schablone auflegen und jeweils einen Teelöffel Teig in jeden Kreis geben. Mit Teigspachtel verteilen und abziehen. Für 6-7 Minuten im Ofen im unteren Drittel des Backofens backen. Wenn die Ränder ca. 5mm bräunlich gefärbt sind die Teigringe aus dem Ofen nehmen und sofort mit einem Pfannenwender wenden. Auf die Teigringe nun einen Zettel legen und sofort zusammenklappen und über einem Tassenrand die beiden Enden nach unten ziehen, sodass in der Mitte der Knick entsteht. Zum Auskühlen in eine Muffinsform legen, sodass die Glückskekse ihre Form behalten.Glückskekse in Muffinsform.jpg

Immer nur drei Kekse auf einmal, ansonsten härten sie zu schnell aus und brechen beim Formen.

Zeitaufwand: ca. 2 Stunden (mit Beschriftung, Verpackung)

 

Hier meine Tipps für die Glückskeksproduktion:

  1. Nur Silikonbackmatten verwenden – mein Backpapier hat sich zuviel gewellt und dann werden die Glückskekse nicht gleichmäßig.
  2. Backpapier nicht zweimal verwenden, bzw die Backmatte nach jedem Backgang gut von Bröseln und Resten befreien.
  3. Man kann sich einfach eine Schablone aus einem Platzset basteln. Mit einem Glas Kreise aufzeichnen und mit der Schere ausschneiden – fertig.Form Schablone für Glückskekse.jpg
  4. Man kann Alternativ auch ohne Schablone arbeiten – einfach einen Kleks Teig auf die Backmatte und mit dem Löffelrücken kreisrund und dünn verteilen.
  5. Ich habe mit zwei Blechen gearbeitet, sodass die Wartezeit zwischen den Backgängen nicht zu lang ist.
  6. Die Schablone zwischendurch immer gut vom restlichen Teig reinigen.
  7. Die Backunterseite der Glückskekse muss unbedingt Innen sein, also immer wenden nach dem Backen.
  8. Die Glückskekse nach dem Auskühlen sofort in einer Keksdose gut verschließen (anscheinend sollen sie 3 Monate haltbar sein – so lange werden sie bei uns nicht überleben)

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Einen guten Rutsch und ein wundervolles neues Jahr 2017!

 

 

 

 

 

Weihnachtstorte mit Pinguin

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Nachdem ich die Tauftorte ohnehin schon backen musste, habe ich für das jährliche Wichteln bei uns im Musikverein gleich ein Törtchen mit gebacken. Ich habe auch hier die Mandeltorte mit Schokobuttercreme gemacht, da diese es auch  mal eine Zeit bei Zimmertemperatur aushält ohne gleich zu zerlaufen, schlecht zu werden, oder was sonst noch so passieren kann. Ihr findet wie immer alles auf meinen Rezeptseiten

So, nun zur Verzierung:

1 ) Den Pinguin aus Fondant formen –  Körper aus weißem Fondant formen (Silikomart Fondant). Mit einem Herzausstecher den Frack aus schwarzem Fondant ausstechen und etwas zurechtschneiden. Augen, Schnabel, Mütze, Flossen, Flügel und Schwänzchen formen. Es steckt ein Zahnstocher im Linken Fuß. Damit das weiße Fell der Weihnachtsmütze einen Fell-Look bekommt bindet man ein paar Zahnstocher mit einem Gummiring zusammen und mit kreisenden Bewegungen „reißt“ man das Fondant etwas auf. (Zeitaufwand ca. 45 Minuten)

2) Eisplatte aus 2 gehäuften Esslöffeln geschmolzenem Isomalt-Zucker gießen. Mit einer metallenen, eingeölten Spießnadel in den noch warmen Zucker ein Loch stechen. Kufenspuren mit der Nadel ziehen. Wenn das Eis unten matt ist, kann man es mit etwas Öl besser zum Glänzen bringen.

3) Torte mit einem streifen roten Fondant einkleiden. (Maßband zur Hand nehmen) Vorsicht- nicht ziehen! (Wenn man vom Ausrollen Zuckerspuren sieht, dann nehme ich immer ein Taschentuch und tränke es etwas mit wenig Vodka und wische vorsichtig darüber.)

4) Mit einem Blatt Papier den Durchmesser der Torte ca. nachbauen und damit das weiße Fondant inkl. Schmelzspuren als Zugabe ausschneiden (Cuttermesser oder kleines Teigrad) und auflegen.

5) Eiskristalle aus Fondant bzw aus Blütenpaste ausstechen und mit Zuckerkleber aufkleben. Mit Zuckerkleber kleine Stellen auf das Fondant dünn aufpinseln und mit Kristallzucker vorsichtig bestreuen. Restzucker entfernen. Ich habe als Finish noch essbaren weißen Glitzer aufgetragen.

6)Eisplatte einfach aufsetzen und den Pinguin durch das Loch in die Torte spießen.

Fertig ist die weihnachtliche Torte…

Tauftorte mit Bären

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So, wie ich versprochen habe, kommt diese Woche der Beitrag zur Tauftorte. Natürlich passend zu den Cake-Pops mit vielen Bären.  Und eines möchte ich gleich vorweg schicken, das schaut nicht nur nach viel Arbeit aus…

Der untere Stock ist eine Schokobiskuittorte mit Himbeermousse  (von 6 Eiern) und der obere Stock ist die bewährte Mandeltorte (von 4 Eiern) gefüllt mit Nougat-Schokopuddingbuttercreme. Um die Himbeersahnetorte fondanttauglich zu machen, habe ich beim Füllen zuerst Ganache-Ringe als Abgrenzung nach Außen gespritzt. Was macht man nicht alles, um der Mama die Wünsche zu erfüllen… Eingestrichen wurde die Torte auch mit Zartbitter-Ganache (Ganache von 250 ml Schlagobers und 500 g Zartbitterkuvertüre reicht für Ringe und Einstreichen). Die Rezepte findet ihr wie immer auf meinen Rezeptseiten.

So und hier ein kleiner Ablauf mit den Arbeitsschritten:

  1. Tortenplatte eindecken (hier mit Holzmuster-Prägematte geprägt. (3 Tage vorher)
  2. Schrift aus Blütenpaste ausstechen und aufkleben – ich habe Patchworkcutter verwendet (3 Tage vorher)
  3. Bären und Wolken modellieren (3 Tage vorher)
  4. Tortenböden backen, Pudding kochen, Ganache kochen (1 Tag vorher morgens)
  5. Cremen anrühren, Torten füllen und einstreichen ( zu Mittag 1 Tag vorher)
  6. Torten mit Fondant eindecken (1 Tag vorher Abends)
  7. Torten stapeln – zur Sicherheit mit Stützen (1 Tag vorher Abends)
  8. Dekoration fertig stellen (Bänder, Minibären, Windräder, Wäsche, -leine) (1 Tag vorher Abends)
  9. Ausliefern und Genießen

Ich möchte gar nicht so auf die Details eingehen, da das meiste der Dekoration Modellierarbeit ist und das ist sehr aufwendig.

Nur ein paar Tipps:
1. Braunes Fondant färbe ich mit Kakaopulver
2. Dunkelblaues Fondant kann man selber nur sehr schwierig färben – Regalice Fondant in Navy Blau
3. Ich habe in meinen Tipps & Tricks schon gut dokumentiert, welches Fondant ich für was verwende. Hier geht’s zum Artikel…
4. Anleitung für Wolken  (in Englisch, jedoch gute Bilder) www.pagingmumfuns.com

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Hier sind noch Links zu meinen andere Tauftorten, die euch vielleicht auch gefallen:

 

Tauftorte Junge
Tauftorte Junge Converse

 

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Tauftorte Mädchen

 

Tauftorte Junge Tracht
Tauftorte für Taufe in Tracht

 

 

 

 

Cake-Pops zur Taufe

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Es ist schön, wenn der Familienclan wächst und jetzt stand die Taufe an. Als Give-Away habe ich zur Taufe Oreo Cake-Pops kreiert. Die Mama vom Baby wünschte sich viele Bären und  voilá – viele Bären.

Das Rezept von den Oreo Cake-Pops (no bake) findet ihr auf meinen Rezeptseiten. Ich kann diese nur empfehlen. Sie sind ein paar Tage problemlos haltbar und halten auch Zimmerwärme für ein paar Stunden gut aus. Sie sind vor allem aber sehr einfach und rasch herzustellen (Ich meine damit die Masse, nicht das Tunken und Verzieren).

Demnächst werde ich auch einen Post erstellen, indem ich eine Anleitung und Tipps  und Tricks verrate, wie man Cake-Pops schön hinbekommt, ohne dass sie vom Stiel rutschen, die Glasur verrinnt, oder was auch immer schief gehen kann.

Die Bären auf den Cake-Pops sind aus Fondant mit Hilfe einer Silikonmould hergestellt worden. Sie wurden dann mit einem Pinsel mit Lebensmittelfarbe bemalt und mit Schokolade am kalten Cake-Pops angeklebt.

Freundschaftstorte

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…oder wie man einen Schokoladenrand auf die Torte zaubert, der glänzt und glatt ist. Wie oft habe ich mich schon gefragt: Wie bekommt man die Glasur an den Seiten so glatt? Hier kommt eine tolle Lösung…

Mein Problem war immer, das ich gerne Torten mit Schokolade überziehe, da ich das einfach leckerer finde als Fondant. Aber dass die Seiten der Torte dann so richtig schön aussehen, das schaffe ich meistens nicht. Da habe ich auf Pinterest etwas tolles gesehen, einen bemalten Schokorand (thecakeblog.com). Das musste ich doch mal ausprobieren.

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Fazit: wird definitiv wiederholt. Vor allem da es doch relativ flott vorangeht, wenn man mal ein Motiv gefunden hat. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Für meine Freundin habe ich zum Geburtstag natürlich eine Schokotorte gemacht – wiedermal die Schokomoussetorte (bewährt, lecker und wie immer in meinen Rezeptseiten zu finden).

Hier eine kurze Anleitung:

  1. Torte nach Rezept backen, füllen und kalt stellen. Ich habe die ganze Torte mit Resten der Schokomousse eingestrichen. Es muss nicht ganz supertoll glatt sein. Man sollte aber darauf achten, dass die Torte halbwegs gerade ist (Mein Tipp: Anleitung zum Tortenteilen)
  2. Dann misst man den Umfang der Torte und schneidet sich einen Streifen Acetatfolie her (ich hatte leider keine Acetatfolie zur Hand und habe deshalb eine Bucheinbindefolie genommen – wir haben es überlebt;)). Man lässt bei den Folienstreifen zwei Ohren stehen, an denen man den Schokorand dann anfassen kann. Man kann auch zuerst malen und dann die benötigte Größe ausschneiden, so kann man das Motiv schon einige zeit vorher vorbereiten.

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    Hier kann man die Laschen recht gut sehen.
  3. Vorlage am Computer erstellen und seitenverkehrt ausdrucken. Unter die Folie auf einer glatten Fläche auflegen.
  4. Etwas Kakaobutter vorsichtig schmelzen und einfärben (ich habe dazu Kakaopulver genommen, ansonsten braucht man fettlösliche Farbe!). Das Motiv damit aufmalen. Je dicker aufgetragen wird, desto besser löst es sich später von der Folie.20161029_185846.jpg
  5. 300g weiße Schokolade vorsichtig schmelzen. (reicht für eine große Torte mit ca 25cm Durchmesser und 9 cm Höhe). Die Schokolade sollte für das verarbeiten Lippenwarm sein.
  6. Schokolade auf die Folie dünn aufstreichen (etwas Backpapier oder Silikonmatte unterlegen, dann kann man die übrige Schokolade wiederverwenden). Jetzt heißt es gut aufpassen: Die Schokolade sollte etwas anziehen, aber noch so weich und flexibel sein, sodass sie sich leicht um die gekühlte Torte wickeln lässt. An den Laschen die Folie greifen und vorsichtig um die Torte legen.20161029_190358.jpg
  7. Im Kühlschrank gut kühlen.
  8. Aus dem Kühlschrank nehmen und Folie abziehen.
  9. Überstände mit einem heißen, trockenen Messer abschneiden.
  10. Schokospäne mit Gemüsehobel hobeln und oben einfüllen (Man kann auch oben noch Creme einfüllen und eben mit dem Rand abziehen – hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.)
  11. Federn aus Modellierschokolade formen (in Schüsseln trocknen lassen, sodass man keine Flachmänner hat) und vor dem Servieren aufsetzen. Ich habe die Federn noch mit Perlpulverfarbe bestäubt.Federn Fondant Modellierschokolade.jpg

War doch ganz einfach oder?

Hier noch eine kleine Bildergallerie:

 

 

Baiser Geister

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Da waren doch wiedermal drei Eiklar übrig (die Buchteln waren lecker). Ich hab mit meinen Kindern lustige Gespenster daraus gemacht. Ich bin ja nicht der größte Halloween-Fan, dafür mag ich Baiser umso lieber.

Das Rezept für die Baisermasse findet ihr wie immer auf meinen Rezept Seiten. Dadurch, dass die Baisermasse nur bei 80°C getrocknet wird, kann man auch die Zuckeraugen (hier von Dekoback) verwenden, die es überall zu kaufen gibt. Ja und es ist kein Fehler im Rezept – die Wind- oder Baissermasse trocknet wirklich ca. 6 Stunden. Die Geister sind ca. 7 Zentimeter groß und mit einem Spritzsack mit Lochtülle aufgespritzt worden. Drei Eiklar reichen für ein großes Blech (ca. 20 Stück).