Weidmannsheil – Hirsch Torte

Oder, wie macht man leckeren Schokorinden-Baumstumpf… Hirsch, Geweih, der Rest ist Jägergeschichte…

Diesmal durfte ich für den 80. Geburtstags meines Opas eine Torte kreieren. Was macht man da bloß… ja etwas für den Jäger wäre nett und nicht zu kitschig. Gesagt – getan. Na, ganz so einfach war es dann nicht. Zuerst musste sich die Idee mal in meinem Kopf zu einer Torte formen. Bevor ich nicht alles im Kopf fertig geplant habe bin ich etwas rastlos – schlaflose Nächte. Die Torten – Nusstorte und Himbeer-Schokomousse-Torte… mmmhhhhhh lecker.

Hier das Endergebnis:

 

Hier die Arbeitsschritte:

  1. Hirsch-Motiv ausschneiden, und bemalen (3Tage vorher  – 30 Minuten)
  2. Geweihe formen und antrocknen lassen (3 Tage vorher – 30 Minuten)
  3. Torten backen (1 Tag vorher abends – 2 Stunden mit Backzeit)
  4. Ganache herstellen (1 Tag vorher abends – 15 Minuten)
  5. VanillePudding kochen (1 Tag vorher abends – 10 Minuten)
  6. Fondant einfärben (1 Tag vorher abends – 10 Minuten)
  7. Torten füllen (1 Stunde)
  8. Torten einstreichen – „Crumb Coating“ (15 Minuten)
  9. Kuvertüre temperieren und Schokorinde herstellen (30 Minuten)
  10. Torten eindecken (40 Minuten)
  11. Kuvertürerinde aufbringen (25 Minuten)
  12. Zusammensetzen, Aufbringen der Motive (10 Minuten)

Hier noch die wichtigsten Anleitungen:
1. Malen auf Fondant – ich habe mit schwarzem Lebensmittelstift vorskizziert und mit Lebensmittelgelfarbe in elfenbein gemalt. Die Geweihe wurden mit verdünnter Lebensmittelfarbe (ein paar Tropfen Vodka eignen sich am besten) eingefärbt und mit Zucker- und Kakaopuder bepinselt für den Matteffekt. Ich habe einiges ausprobiert  – malfarbentechnisch, Lebensmittelfarbe mit Vodka funktioniert am besten (aber eher für Wasserfarbeneffekt geeignet).

2. Tortenrinde aus Schokolade – ich habe das auf Pinterest entdeckt (hier der Link – www.sugarhero.com) Aber ich beschreibe es euch kurz. Man braucht: etwas Fondant, temperierte Kuvertüre (siehe Tipps & Tricks), Kakaopulver. Ich habe eine Fondantdecke auf die Größe der Torte mit Hilfe der Tortenform zugeschnitten und mit einem Fondanttool (oder einfach einen Zahnstocher nehmen) die Maserung eingeprägt. Man spachtelt etwas temperierte Kuvertüre auf ein Backpapier und lässt die Schokolade etwas andicken. Dann rollt man das Backpapier zusammen und legt die Rolle in den Kühlschrank. Nach 10 Minuten nimmt man die Rolle heraus, entrollt bzw bricht alles und klebt die Stückchen auf den Tortenrand (etwas Ganache vorsichtig erwärmen und aufstreichen). Tipp: Gummihandschuhe anziehen – sonst hat man überall Fingerabdrücke.Die Zwischenräume füllt man mit etwas flüssiger Kuvertüre (ich habe etwas davon in ein Gefrierbeutelchen gegeben und aufgespritzt). Zu guter Letzt, etwas Kakaopulver aufpinseln, für ein paar matte Stellen auf der Rinde. – Fertig!

 

Und hier eine kleine Galerie:

 

 

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8 Gedanken zu “Weidmannsheil – Hirsch Torte

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